Orgelsommer 2021


INTERNATIONALER RIDDAGSHÄUSER ORGELSOMMER 2021


Bei allen Programmen und Terminen sind Änderungen vorbehalten!

Die Konzerte beginnen um 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Derzeit dürfen max. 220 Zuhörerinnen/Zuhörer in die Kirche.
Es gibt ein Hygienekonzept und es wird auf Abstand und Mund-Nasenschutz geachtet.

In der Klosterkirche Riddagshausen sind die Orgel und Orgelmusik, mit über 400 Jahren Geschichte, seit jeher ein wesentlicher und fester Bestandteil der Gemeinde und haben insbesondere in den letzten Jahren durch den erfolgreichen „Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer“ mit oft bis zu 400 Zuhörerinnen und Zuhörern ein großes Gewicht über die Stadt hinaus. Leider musste im vergangenen Jahr Pandemie bedingt ein anderes Format dafür ausprobiert werden. Und auch in diesem Jahr wussten wir noch lange nicht, wie die Lage im Sommer sein wird und was für musikalische Veranstaltungen erlaubt sein wird und was nicht möglich ist. Der Plan, die für 2020 verpflichteten Künstler in diesem Jahr einzusetzen, war leider nicht möglich, weil die Reisebestimmungen und die Frage der Hotelübernachtungen zum Festivalzeitraum nicht klar waren. Aber wir haben interessante internationale Künstlerinnen und Künstlern gewinnen können, die derzeit hier in Deutschland arbeiten und leben. Dabei gelang es auch die Frauenquote erheblich anzuheben. Seien Sie also gespannt auf die ganz unterschiedlichen Programme, bleiben Sie gesund und uns und der Orgel weiterhin gewogen.


25.07.2021 Prof. Henry Fairs (Berlin)

Henry Fairs wurde 1976 in Hereford (England) geboren und erhielt seine früheste musikalische Ausbildung als Choristen der Leominster Priors und studierte am Konservatorium Birmingham.

Von 2005 bis 2020 wirkte Henry Fairs am „Royal Birmingham Conservatoire“ (GB), 2016-2020 war er zudem Gastprofessor an der HMT Leipzig. Seit 2014 ist er als „Visiting Professor“ an der University of St Andrews (Schottland) tätig. Seit dem Wintersemester 2020/2021 ist Henry Fairs Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin.

Henry ist mehrfacher Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe: u.a. Erster Preis und Sonderpreis in Odense (DK), Prix Maurice Duruflé in Chartres (FR) und 'Concerto Gold Medal' in Paris (FR). Wichtige Lehrer beinhalten David Saint, Thierry Mechler, Susan Landale, David Sanger und Michael Radulescu.

Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk liegen vor: u.a. eine Liveübertragung des Poulenc Orgelkonzertes (Odense Symphony Orchestra/Danish Radio), ein Konzert von der Internationalen Orgelwoche Nürnberg (Bayerische Rundfunk) und die historische Wiederherstellung eines 'Festkonzerts' von 1856 in dessen die Uraufführung von Liszt's 'Präludium und Fuge über B-A-C-H' stattfand (Merseburger Orgeltage/Mitteldeutsche Rundfunk).

Er ist regelmäßig als Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben tätig (Odense & Wadden Sea Competitions [DK], Silbermann-Orgelwettbewerb [DE], Concours 'Pierre de Manchicourt' [FR]), sowie als Gastdozent und Referent (Europäische Orgelakademie Leipzig [DE], 'YAGA' Glogerfestspillene (NO), Eastman School [USA] ). Studierende seiner Orgelklasse gingen als Preisträger aus zahlreichen internationalen Wettbewerben hervor und wirken auf bedeutenden Stellen in Kirche und Hochschule.

Er beschäftigt sich als Lehrer und Interpret mit einem umfangreichen Repertoire: zur Zeit insbesondere mit dem Orgelschaffen Johann Sebastian Bachs (im Rahmen eines Gesamtwerk-Projekts) und den Choralphantasien Max Regers. In den letzen Jahren hat er sämtliche Orgelwerke von Jehan Alain (2011), Franz Liszt (Große Orgelwerke - 2011), Julius Reubke, Olivier Messiaen (2008) and Maurice Duruflé (Naxos 8.557924), sowie einige Auftragswerke des Österreichischen Komponisten und Organisten, Franz Danksagmüller, uraufgeführt.

https://de.henryfairs.com


„Deutsche trifft Englische Musik"

Johannes Brahms (1833-1897)
Präludium und Fuge a-Moll, WoO 9
Herzlich tut mich erfreuen, op. 122

William Byrd (1543-1623)
Galliard to the Third Pavan

Thomas Tomkins (1572-1656)
Voluntary - Verse - Fancy

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Choralbearbeitung "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" BWV Anh. 73

Johann Gottfried Müthel (1728-1788)
Fantasia F-Dur

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Zwei Choralbearbeitungen:
"O Lamm Gottes unschuldig" BWV 656
"Nun danket alle Gott" BWV 657

Robert Schumann (1810-1856)
aus: Studien für den Pedalflügel, op 56 (Sechs Stücke in kanonischer Form)
II. Mit innigem Ausdruck
III. Etwas schneller 

Percy Whitlock (1903-1946)
Folk Tune & Fanfare


01.08.2021 Natalia Uzhvi (Hamburg)

Natalia Uzhvi ist 1986 in Moskau (Russland) geboren. In den Jahren 2002 – 2006 studierte sie Orgel am "Akademischen musikalischen College" des "Moskauer staatlichen Konservatorium" bei Galina V. Semenova. Seit 2005 konzertiert Natalia Uzhvi regelmäßig in Russland und verschiedenen anderen Ländern Europas. Von 2006 - 2011 studierte sie Orgel am "Tschaikowsky-Konservatorium" in Moskau (Klasse: Prof. Natalia N. Gureewa-Wedernikova). In 2007 besuchte sie eine Orgelakademie im Graz (Österreich) und 2008 das Internationale Orgelfestival in Haarlem (Niederlande). 2011 absolviert sie das Moskauer Staatliche Peter-Tschajkowski-Konservatorium bei Prof. Natalia N. Gureewa-Wedernikova mit Auszeichnung und beginnt das Promotionsstudium daselbst sowie das Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Arvid Gast, der als Organist an St. Jakobi in Lübeck tätig ist.

Seit Oktober 2014 ist sie als Assistentsorganistin an St. Marienkirche zu Lübeck tätig.

Seit 2017 Natalia ist sehr aktiv in der Organisationsarbeit des Internationalen Orgelwettbewerbs „Junger Organist" in Moskau und nimmt in der Juryarbeit teil.

2017 absolviert sie das Kirchenmusikstudium (A-Prüfung) bei prof. Arvid Gast (Orgel), prof. Hartmut Rohmeyer und Prof. Franz Danksagmüller (Improvisation). Prof. Johannes Knecht und Frank Hube (Chor- und Orchesterleitung) in Lübeck.

Seit März 2018 ist sie Kantorin in der St.Severini-Kirche Hamburg-Kirchwerder.

Sie besuchte viele Meisterkurse bei Jean Guillou, Lionel Rogg und Olivier Latry (Paris), Ben van Oosten und Leo van Doeselaar (Niederland), Ludger Lohmann (Deutschland), Johann Trummer und Gunter Rost (Österreich) und anderen. Seit 2005 führte sie Konzerttätigkeit in Rußland und Ländern Europas. Es entstanden TV- und Radio-Aufnahmen. Natalia ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe (Russland, Deutschland)

https://www.uzhvinatalia.com/biografie-de


„Ganz schön romantisch"

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Andante mit Variationen D-Dur 

Christopher Tambling (1964-2015)
Andante cantabile und Flourish for the Flute

Robert Schumann (1810–1856)
aus dem Album für die Jugend op. 68

Thomas J. Crawford (1885-1966)
Scherzo

Robert W. Jones (* 1945)
Impressions: 
Trumpet Tune - Élégie - Marcia Celtica - Scherzo alla Giga  - Prelude on old Irish Tune - Toccatina

Georgi Muschel (1909-1989)
Aria und Toccata aus der Samarkander Suite


08.08.2021 Luisa Râpă (Leipzig)

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Luisa Râpă wurde 1992 in Klausenburg/Rumänien geboren. Bereits sehr früh begann sie ihre musikalische Laufbahn einzuschlagen. So begann sie im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und führte ihren Klavierunterricht am Musikgymnasium „Sigismund Toduță” fort. Als Schülerin hat Luisa Râpă an zahlreichen nationalen Klavierwettbewerben teilgenommen, bei denen sie auch etliche Auszeichnungen erworben hat.  Ihr Orgelstudium begann sie im Alter von 16 Jahren. Sie schloss ihr Bachelorstudium im Konzertfach Orgel als Studentin von Prof. Dr. Ursula Philippi und Prof. Dr. Maria Abrudan als Jahrgangsbeste der Musikakademie „Gheorghe Dima” Cluj-Napoca im Jahr 2013 ab. Ihr Repertoire als Organistin, Cembalistin und Pianistin umfasst alle bedeutenden Epochen. 

Luisa studierte Master Orgel solo bei Prof. Christoph Bossert an der Hochschule für Musik Würzburg und schloss 2018 einen Bachelor Kirchenmusik an der gleichen Hochschule ab. Daraufhin setzte sie ihre Studien zuerst mit einem Master Kirchenmusik bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Thomas Lennartz an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig fort. Seit 2020 studiert sie nun in der Meisterklasse an der selben Hochschule. 2014/15 war sie Stipendiatin des DAAD.

Meisterkurse absolvierte sie unter anderen bei Prof. Bernhard Haas (Musik des 20. Jh.), Prof. Ben van Oosten (César Franck) im Rahmen des International Organ Festival Haarlem und bei Prof. Martin Schmeding, Prof. Christophe Mantoux, Prof. Henry Fairs, Dr. Balázs Szabó (im Fach Kunstharmonium) und Lázslo Fassang (im Fach Improvisation).

2019 wurde sie mit dem Sonderpreis der Jury beim Internationalen Orgelwettbewerb Korschenbroich ausgezeichnet. Ebenso war sie Preisträgerin beim Wettbewerb des „TimOrgelfest” 2010 Temeswar. Als Cembalistin errang Luisa Râpă ebenso Preise an zwei Kammermusikwettbewerben im Rahmen des „La Stravaganza”-Festivals 2011 und 2013. 

Sie konzertiert regelmäßig bei Festivals und Konzertreihen wie dem „Orgelfestival.Ruhr”, dem Festival „Sigismund Toduță“ Klausenburg, den „Spitalkonfekten” des Museums Bad Windsheim, an bedeutenden historischen Orgeln ihres Heimatlandes (wie z.B. Kronstadt, Hermannstadt, Klausenburg, Schässburg und Mediasch) sowie in Deutschland (u.a. Leipzig, Nürnberg, Hamburg, Wittenberg, Würzburg, Bach-Kirche Arnstadt, Ansbach, Giengen a. d. Brenz, Hoffenheim). Ebenso wirkte sie im Jahr 2016 als Solistin bei der Würzburger Gesamtaufführung des Orgelwerkes von Max Reger.

Als Interpretin für Zeitgenössische Musik spielte sie im Rahmen des „Sigismund Toduță” Festivals 2013 die Klausenburger Uraufführung von Toduțăs „BACH Sinfonie für Orgel” und wirkte an der Uraufführung der „Antiphon für Soli Chor und Instrumentalisten” von Martin Sturm im März 2016 in Würzburg mit. 

https://www.luisarapa.de


„Aus drei Jahrhunderten"

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Präludium e-moll (Groß)

Carl Philipp Emmanuel Bach (1714-1788)
Sonata g-moll Wq 70/6, H 87

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Cjoralbearbeitung "Liebster Jesu, wir sind hier" BWV 731

Michelangelo Rossi (1602-1656)
Toccata Settima

Oskar Gottlieb Blarr (* 1934)
Amsel auf dem Dach 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge e-moll BWV 548


15.08.2021 Andrej Naumovich (Bad Gandersheim)


Andrej Naumovich stammt aus einer russischen Musikerfamilie. Nach dem anfänglichen Geigenunterricht lernte er 2002 den Orgelklang kennen und beschäftigte sich fortan mit diesem Instrument. Zwischen 2009 und 2016 studierte der in Russland geborene Musiker Kirchenmusik in Lübeck. Zu seinen Orgellehrern gehörten unter anderen der Kreuzorganist Holger Gehring, Prof. Franz Danksagmüller und Prof. Arvid Gast.

Im Rahmen eines Austauschprogramms ging Andrej Naumovich 2014 für ein Jahr nach Lausanne (Schweiz), um seine Orgelstudien bei Benjamin Righetti weiterzuführen. Ab September 2015 bis Januar 2017 war der Kirchenmusiker Assistent von Prof. Arvid Gast an der Jakobikirche zu Lübeck.

Seit April 2018 studiert Andrej Naumovich in Weimar Chorleitung bei Prof. Jürgen Puschbeck. Neben seiner konzertanten sowohl solistischen als auch kammermusikalischen Tätigkeit ist der Musiker seit dem 1. März 2019 als Kantor an der Stiftskirche Bad Gandersheim als Nachfolger Martin Heubachs angestellt. Ende 2020 wurde Andrej Naumovich außerdem zum Intendanten des Concerto Gandersheim e.V. gewählt und führt die hervorragende Arbeit des Vorgängers mit eigenen Impulsen fort.

2019 sprang er kurzfristig für den erkrankten Hans-Dieter Karras beim Internationalen Riddagshäuser Orgelsommers ein und überzeugte mit seiner Interpretatorischen Leistung und Musikalität.

www.stiftskirchengemeinde.de/ansprechpartner/kantor.html

https://dommusiken.de/team


„Russische Orgelmusik"

Alexander Konstantinowitsch Glazunov (1865-1936)
Präludium und Fuge D-Dur op.93

Alexei Alexejewitsch Murawljow (*1924)
"Idylle" op.16 Nr.1

Georgi Alexandrowitsch Muschel (1909-1989)
Sechs Stücke für die Orgel
- Zur Erinnerung an Mir ʿAli Schir Nawāʾi (1441-1501)
- Nocturne
- Intermezzo
- Improvisation über ein Uzbekisches Volkslied
- Präludium
- Fuge

Andrej Naumovich (*1988)
Improvisation über bekannte Russische Volkslieder


22.08.2021 Hans-Dieter Karras (Klosterkirche)

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Hans-Dieter Karras wurde 1959 in Jena (Thüringen) geboren. Er studierte in Dresden, Herford, Detmold und außerdem in Paris bei berühmten Organisten. Seit 2001 ist er Kirchenmusiker an der Klosterkirche Riddagshausen. Er versah er das Amt des Orgelsachverständigen in der Braunschweiger Landeskirche. 

Nach dem Stellenwechsel an die Klosterkirche gründete er 2002 den Internationalen Riddagshäuser Orgelsommer. Er konzertierte weltweit, oft auf Einladung der Goethe-Institute, und hat u.a. das Orgel-Gesamtwerk von Théodore Dubois in der Pariser Kirche Ste.Madeleine aufgenommen.

Karras hatte Gastdozenturen an Universitäten in den USA und Lettland. Er komponierte zahlreiche Werke für Orgel, Kirchen- und Kammermusik, Solokonzerte und bisher 6 Sinfonien. Als Organist spielt er weltweit und war Juror bei Wettbewerben u.a. in China. Er konzertierte auch mit Sinfonieorchestern, wie dem Braunschweiger Staatsorchester, der Lausitzer Philharmonie, der Dallas Symphony und dem Tblisi Symphony Orchestra in Tiflis. Seine Interpretationen liegen auf über 20 CDs vor, einen Teil davon bringen auch Live-Mitschnitte zu Gehör, so zehn Live-CDs der „Orgelmusik von Acht bis Mittenacht“ aus der Brüdernkirche mit einem gewaltigen Spektrum der Orgelmusik aus 5 Jahrhunderten.

Mehrfach ausgezeichnet wurden seine Einspielungen der Orgelkonzerte von Rheinberger und dem Gesamtwerk von Théodore Dubois. Neu erschienen ist im vorigen Jahr eine CD mit Improvisationen an der Eminent Digitalorgel aus der Westerkerk in Enkhuizen am Ijsselmeer.

Karras arbeitet auch als Komponist und hat neben Kammer-, Chor- und Orgelmusik auch bisher 6 Sinfonien für Orchester komponiert.

ww.prospect-al.de / www.sicus.de  / www.konzertorganist.de


"Romantische und Romantisierende Suiten des 19. - 21. Jh."

Malcolm Archer (* 1952)
Lancaster Suite for organ
Duchy Fanfare and March - Pastorale ‚The Through of Bowland‘ - John O’Gaunt’s Gigue - Clair de ‚Lune‘ - Centanery Toccata (AD 20210)

Léon Boëllmann (1862-1897)
Deuxième Suite Op. 27
Prélude pastoral - Allegretto con moto - Andantino - Finale-Marche

Denis Bédard (* 1950)
Cat Suite
Prrrelude - Cats at Play - Catnap - Toc-cat-a

Valeri Grigoryevich Kikta (* 1941)
Fünfte Orgelsuite (Kleine Pastoralen)
Andantino - Adagio - Allegretto - Andante

Léon Boëllmann (1862-1897)
Suite Gothique op.25
Introduction-Choral - Menuet gothique - Prière à Notre-Dame - Toccata

29.08.2021 Ka Young Lee (Marburg)

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Ka Young Lee, geboren in Seoul Südkorea, bekam im Alter von 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht und fing mit 11 Jahren das Orgelspiel an.

Sie absolvierte Kirchenmusik, Hauptfach-Orgel, bei Prof. Tong Soon Kwak an der Yonsei Universität in Seoul mit dem Abschluss „Bachelor“ (2002). 2006 machte sie an der Musikhochschule in Saarbrücken ihr Diplom bei Prof. Wolfgang Rübsam mit Auszeichnung. Sie hat alle drei Teile des Abschlusses für Konzert-Examen bei Prof. Dr. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg mit Auszeichnung bestanden (2009, 2010). 2012 hat sie ihr Studium, „cycle de Spécialisation pour Orgue“ bei Prof. Christophe Mantoux und bei Prof. Aude Heurtematte am Conservatoire Strasbourg in Frankreich erfolgreich mit „mention Bien“ abgeschlossen. Ka Young Lee hat die Meisterklasse Orgel bei Prof. Dr. Christoph Bossert an der Hochschule für Musik Würzburg besucht.

1987 gewann sie den Wettbewerb „19th National Youth Artists Music Competition“ in Seoul, Südkorea. Sie erhielt jeweils den dritten Preis beim „Internationalen Orgel Wettbewerb“ in Korschenbroich (2011) und bei dem „Leoš Janáček International Piano and Organ Competition“ in Brno, Tschechien (2012). Sie erreichte den zweiten Platz bei dem „Chang Cheon~Klais Orgel Wettbewerb“ in Seoul (2000), bei dem „Horst Dieter Veeck Orgel Wettbewerb" in Saarbrücken (2006) und bei dem „International M.K. Ciurlionis Piano and Organ Competition“ in Vilnius, Litauen (2007). In England gewann sie den zweiten Preis und den Spezialpreis „John-McCabe-Preis“ bei dem „International Organ Competition St. Albans“ (2011). 

Sie hat an Meisterkursen bei renommierten Lehrern in der ganzen Welt teilgenommen(Marie-Louise Langlais, Jean Boyer, Jean Guillou, Daniel Roth, Olivier Lartry, Andre Isoir, Francois Espinasse, Gerhard Weinberger, Massimo Nosetti, Jean-Claude Zehnder, Hans-Ola Ericsson, Ludger Lohmann, Zigmond Szathmary). 

Ka Young Lee ist derzeit Organistin an der lutherischen Pfarrkirche St. Marien in Marburg und Organistin der Kurhessischen Kantorei Marburg. Als private Musikpädagogin erteilt sie Orgelunterricht. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Konzertreihen und internationalen Orgelfestivals in Europa und Korea.

http://m.youtube.com/c/KaYoungLee-OnAir


„Choräle & Variationen“ 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium in e, BWV 548

Michael Praetorius (1571-1621)
Choralvariationen über Nun lob, mein Seel, den Herren (1609) 

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Herzlich lieb hab ich dich, o Herr

Johann Gottfried Walther (1684-1748)
Choralpartita über Jesu, meine Freude, LV 2 (1713) 

Heinrich Scheidemann (1595-1663)
Komm, heiliger Geist, Herre Gott

Johann Christian Heinrich Rinck (1770-1846)
Choral und Variationen über Nun danket alle Gott, op. 115 (1835)

Johann Sebastian Bach 
Fuga in e, BWV 548 

 

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